Mutter-, Spiel- und Koselieder

Produktbeschreibung
1841 begann Friedrich Fröbel mit einem neuen Projekt. Ihm war klar geworden, dass er auch für die kindliche Entwicklungsphase vor dem ersten Spielen mit dem Ball etwas schaffen müsse: Die 7 Mutter- und Koselieder und 50 Spiellieder wurden von Fröbel 1844, vier Jahre nach der Kindergartengründung, herausgegeben. Sie entstanden aufgrund der Erkenntnis, dass vor dem Einsetzen des Spieles mit der ersten Spielgabe, dem Ball, bereits wesentliche Entwicklungen erfolgen. Die Mutter- und Koselieder sollte dem Kind zugewandt gesungen werden. Die Spiellieder inspirieren und begleiten das sensumotorische Spiel des Kleinkindes mit den Gliedern seines Körpers und Gegenständen der Umwelt. Diese Lieder sollen begleitend zum Spielen und Tun des Kindes gesungen werden und das Kind zum Nachahmen von Bewegungen anregen. Manche Lieder erscheinen heute zum Teil als sehr schwärmerisch und romantisch, was die Frage aufwirft, ob sie noch zeitgemäß sind. Zeitgemäß, ja eigentlich zeitlos, ist die Notwendigkeit der intensiven, liebevollen Zuwendung zum Kind auch und gerade in den ersten Lebensmonaten. Die Stimmen der Eltern, der Körper- und Blickkontakt sind wesentliche Voraussetzungen für gelingende Bindungsentwicklung. In den 7 Mutter- und Koseliedern und in den erläuternden Texten Fröbels tritt dies deutlich hervor. Wer das Lied vom 'Taubenhaus' aus seiner eigenen Kindergartenzeit kennt, wird es vielleicht nicht als ein 'Arme, Hände und Finger übendes Spiel' (so Fröbels Untertitel) kennengelernt haben. Es gehört zu den Fröbelschen Liedern, die noch heute weit verbreitet gesungen und gespielt werden. Das vorliegende Buch enthält die Erläuterungen Fröbels für das sensumotorische Spiel des kleinen Kindes. Relativ breite Anwendung findet heute in diesem Zusammenhang auch das Lied vom 'Turmhähnchen' als, wie von Fröbel beschrieben, 'Handgelenk und Ellenbogenbewegungen übendes Spiel'. Aber auch dieses Lied führt weiter. Es lenkt die Aufmerksamkeit des Kindes auf die Kraft des Windes und vielleicht darauf fußend auf andere Naturkräfte. Viele der anderen Spiellieder haben auch entsprechende (vielleicht heute neu zu entdeckende) Potenzen, die dem Kinde als Impuls für spielerisches Erfahren und damit Lernen dienen können.
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